Autor: Amelie Karl

So hat eine Apotheke ihr Online-Marketing deutlich verbessert

Online-Marketing ist im digitalen Zeitalter für Unternehmen von großer Bedeutung. Viele Verbraucher nutzen für ihrere kleinen und großen Besorgungen das Internet. Ob Geschenke, Haushaltsgeräte oder sogar Nahrungsmittel – Online-Marketing wird in fast jeder Branche immer wichtiger. Auch Apotheken sind da keine Ausnahme. Gerade in Zeiten einer Pandemie wie Corona sind Online Bestellungen bei Apotheken immer mehr gestiegen. Aber auch abgesehen von Pandemie-Zeiten, wer schleppt sich schon gerne mit Grippe und 40 Fieber vor die Tür? Bequemlichkeit ist einer der Hauptgründe, weshalb die Menschen häufiger online bestellen. Aus diesem Grund bauen zahleiche Unternehmen in allen Branchen ihre Online-Marketing aus. Hier sind ein paar Gründe, warum Online-Marketing ebenso für Apotheken wichtig ist:

Verbessere den Komfort für Kunden mithilfe von Online-Marketing

Wie bereits erwähnt steigert eine funktionierende Online-Marketingstrategie die eigene Sichtbarkeit für die Zielgrupe. Mit einem Online-Shop, einem Newsletter (schau´ doch gerne mal bei unserem Eintrag zum Thema „Wie schreibe ich einen Newsletter?“ vorbei), oder einen Blog auf der Internetseite können Kunden einfach Informationen über die von einer Apotheke angebotenen Produkte und Dienstleistungen abrufen. Sie können auch online Bestellungen aufgeben und Rezepte erneuern, was es für Kunden einfacher macht, die Medikamente zu bekommen, die sie benötigen, ohne die Apotheke physisch besuchen zu müssen.

Verbesserte Zugänglichkeit zur Apotheke

Ein anderer guter Grund für Apotheken ins Online-Geschäft einzusteigen, ist eine weitaus besserer Zugänglichkeit. Online-Marketing ermöglicht es Apotheken, ein größeres Publikum zu erreichen, einschließlich solcher, die möglicherweise nicht in der Nähe eines physischen Standorts wohnen oder die aufgrund von Mobilitätsproblemen Schwierigkeiten haben, persönlich zu besuchen. Hier kann man ebenso auf geregelten Informationenfluss durch Aktualisierungen auf der Website setzen.

Verbesserte Kommunikation mit Kunden

Fast am wichtigsten für eine gute Beziehung zu den Kunden ist die Kommmunikation mit diesen. Hier ist es zwar zunächst wichtig zu wissen, „Wer ist mein Kunde?“ und „Was möchte er von mir?“. Wie man das herausfindet, erfährst du bei unserem Eintrag über die sogenannte „Zielgruppe“. Mit einem Online-Marketing wird es Apotheken ermöglicht, effektiver mit ihren Kunden zu kommunizieren. Es können Websites oder Social-Media-Kanäle genutzt werden, um wichtige Informationen zu vermitteln, wie beispielsweise Updates zur Verfügbarkeit von Produkten oder Änderungen der Geschäftszeiten.

Größere Glaubwürdigkeit und Wettbewerbsfähigkeit dank Online-Marketing

Generell kann ein ideales Online-Marketing auch dazu beitragen, die Glaubwürdigkeit einer Apotheke zu etablieren. Kunden sind eher bereit, einem Unternehmen zu vertrauen, das über eine professionelle Website und eine starke Online-Präsenz verfügt. Professionalität zeigt sich beispielsweise durch eine Website die benutzerfreundlich ist, also für Kunden einfach zu verstehen und durch eine übersichtliche Aufmachung.

Zusätzlich wird die Wettbewerbsfähigkeit deutlich erhöht. In den heutigen Märkten ist eine klare und präsente Online-Marketing-Strategie unumgänglich, um sich gegen die Konkurrenz durchzusetzen. Viele Unternehmen ohne eine Internetseite oder Social Media Plattformen haben oft Schwierigkeiten Kunden zu gewinnen oder zu halten.

Die Hirsch-Apotheke macht es vor

Eines unserer Projekte war das Ausbauen des Online-Marketings der Hirsch-Apotheke in Pegnitz. Dank dieser Bemühungen sah die pegnitzer Apotheke eine deutliche Steigerung des Online-Verkehrs und der Verkäufe. Ihr Online-Marketing ist zu einem wichtigen Teil ihrer Geschäftsstrategie geworden und hat dazu beigetragen, die Apotheke als vertrauenswürdige und zuverlässige Quelle für Medikamente und Gesundheitsprodukte zu etablieren.

Ein gesteigerte Online-Marketing bringt viele Vorteile mit sich, die klar im Markt zu sehen sind, sich aber auch auf die Kunden auswirkt. Möchtest auch Du die Geschäftsstrategie Deines Unternehmen mithilfe von Online-Marketing verändern? Dann frag uns doch gerne unverbinlich über das Kontaktformular an. Oder schau gerne bei unserem Beitrag über das Projekt „Hirsch-Apotheke“ vorbei, falls dieses Thema Interesse bei dir geweckt hat.

Mitarbeiter finden: Wie dein Unternehmen zum attraktiven Arbeitgeber wird

Um sich als Unternehmen, das auf der Suche nach neuen Mitarbeitern ist, als attraktiven Arbeitgeber darzustellen, ist die sogenannte Arbeitgebermarke von großer Bedeutung. Mit einer starken Arbeitgebermarke macht man sich als Unternehmen die nachhaltigste Marketingstrategie zu nutze, um sich vom Arbeitsmarkt abzuheben. Als attraktiver Arbeitgeber ist es einfacher Bewerber anzulocken und bei ihnen Interesse zu wecken, was dazu beitragen kann, dass das Unternehmen bei der Jobsuche bevorzugt wird. Wie man als attraktiver Arbeitgeber Mitarbeiter findet zeigen wir Dir hier.

Was macht Dein Unternehmen als Arbeitgeber attraktiv?

Eine starke Arbeitgebermarke beginnt damit, sich als attraktiver Arbeitgeber für potentielle Mitarbeiter zu positionieren. Dies bedeutet, dass Du dir Gedanken darüber machen musst, was Dein Unternehmen ausmacht und welche Vorteile es für Arbeitssuchende bietet. Zum Beispiel könnte Dein Unternehmen flexible Arbeitszeiten oder ein gutes Betriebsklima haben, das für Arbeitnehmer interessant ist. Sobald Du weisst, welche Vorteile Dein Unternehmen bietet, kannst Du diese Informationen in Deine Kommunikation einfließen lassen, um dich als attraktiver Arbeitgeber zu positionieren. Nun kannst Du mit den positiven und attraktiven Eigenschaften Deines Unternehmens werben.

Social Media als Einblick in das Betriebsklima

Eine Möglichkeit, Ihre Arbeitgebermarke zu stärken, ist die Nutzung von Social-Media-Plattformen. Durch das regelmäßige Teilen von Beiträge und Aktivitäten auf Social-Media-Kanälen kannst Du Interesse bei potentiellen Bewerbern wecken und ihnen ein Bild von dem Unternehmen und dem Betriebsklima geben. Fotos von Veranstaltungen oder Teamaktivitäten oder Informationen über neue Stellenangebote können einen innerbetrieblichen Einblick ermöglichen. Einfache Videos oder kurze Filme zeigen die Arbeit der Arbeitnehmer und spiegeln vor allem die Stimmung im Team gut wieder. Auch Newsletter oder ähnliche Kommunikation kann einen Einblick verschaffen. (Schau´ doch mal bei unserem Beitrag „Wie schreibe ich einen Newsletter?“ vorbei!)

Direkte Kommunikation

Ebenso wichtig ist es, sich direkt an Arbeitssuchende wenden. Eine Möglichkeit hierfür ist die Teilnahme an Jobmessen oder Karriereveranstaltungen, auf denen Du Dich und Dein Unternehmen präsentieren kannst. Auf diese Weise kannst Du direkt mit potentiellen Bewerbern in Kontakt treten und ihnen mehr über das Unternehmen und die verfügbaren Stellen erzählen. In dieser lockeren Atmosphäre fällt es den potentiellen Bewerbern leichter Fragen zu stellen und in ein Gespräch zu kommen. Bei dieser Gelegenheit ist es auch möglich sich gleich als Unternehmen sympathisch zu zeigen und offen zu wirken.

Mitarbeiterbindung durch zufriedene Mitarbeiter

Ein weiterer wichtiger Aspekt der Arbeitgebermarke ist die Mitarbeiterbindung. Zufriedene Mitarbeiter sind für einen attraktiven Arbeitgeber wichtig, um eine positive Arbeitgebermarke aufzubauen und zu erhalten, denn eine negative Mund-zu-Mund Probaganda darf nicht unterschätzt werden. So sollten die Mitarbeider möglichst zufrieden sein. Dies kann beispielsweise durch eine gute Work-Life-Balance erfolgen. Der Arbeitnehmer fühlt sich in einem Unternehmen wohl, das ihm Sicherheit bietet und das seine Bedürfnisse wahrnimmt und berücksichtigt. Es wirkt sich überaus positiv auf die Mitarbeiterbindung aus, wenn der Arbeitgeber seine Mitarbeiter fördert, sie unterstützt und ihnen regelmäßiges Feedback gibt. Auf diese Weise kannst Du sicherstellen, dass Deine Mitarbeiter motiviert und engagiert bleiben und gerne für Dein Unternehmen arbeiten.

Sichtbarkeit auf dem Arbeitsmarkt als attraktiver Arbeitgeber

Eine starke Arbeitgebermarke ist auch wichtig, um Bewerber zu finden und Bewerbungen zu erhalten. Arbeitssuchende bewerben sich eher bei Unternehmen, die einen guten Ruf haben und in denen sie sich entwickeln und wohl fühlen können. Wenn Dein Unternehmen als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen wird, wirst Du wahrscheinlich mehr Bewerbungen von qualifizierten Bewerbern erhalten. Um sich für Arbeitssuchende sichtbarer zu machen sind Jobbörsen eine gute Option. Auf Jobbörsen können Interessenten nach Stellenangeboten suchen und sich direkt bewerben. Indem Du Deine Stellenangebote auf Jobbörsen veröffentlichst, kannst Du sicherstellen, dass Arbeitssuchende Dein Unternehmen leicht finden und sich für eine Stelle bewerben.

Eine starke Arbeitgebermarke gibt Vertrauen

Insgesamt ist es wichtig, als Unternehmen eine starke Arbeitgebermarke aufzubauen und pflegen, um als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen zu werden, Bewerber anzulocken und Mitarbeiter zu halten. Durch die Nutzung von Social-Media-Plattformen, die Teilnahme an Jobmessen und Karriereveranstaltungen sowie die Veröffentlichung von Stellenangeboten auf Jobbörsen können Unternehmen ihre Arbeitgebermarke stärken und die Aufmerksamkeit von Arbeitssuchenden auf sich ziehen. Für viele Bewerber ist es aber am wichtigsten sich ein Bild von einem Unternehmen zu machen und zu entscheiden, ob es wirklich der richtige Ort für sie ist, um ihre Karriere fortzusetzen. Eine starke Arbeitgebermarke zeigt, dass das Unternehmen sich um seine Mitarbeiter kümmert und ihnen die Möglichkeit bietet, ihre Talente und Fähigkeiten zu entwickeln und zu wachsen. Sie gibt Bewerbern das Vertrauen, dass sie sich an einem Ort wohlfühlen werden, der ihren Werte und Prioritäten entspricht.

Newsletter als wertvolles Marketing-Instrument

Kundenbindung ist für jedes Unternehmen von großer Bedeutung. Ein zufriedener Kunde ist nicht nur loyal, sondern wird auch wahrscheinlich weiterempfehlen und damit neue Kunden für das Unternehmen gewinnen. In unserem Blogeintrag „Wie finde ich meine Zielgruppe?“ erklären wir bereits die Bedeutsamkeit einer guten Kundenbindung. Ein mögliches Mittel, das zu eben dieser Kundenbindung verhelfen kann, ist der Einsatz von Newslettern.

Was ist ein Newsletter?

Der Newsletter ist eines der bekanntesten Online-Marketingstrategien. Er ist ein regelmäßiges Update an die Kunden, in dem das Unternehmen Neuigkeiten und Angebote teilt. Der Newsletter wird per E-Mail versandt und soll den Kunden auf dem Laufenden halten und an das Unternehmen binden.

Dabei ist es wichtig, dass der Newsletter nicht nur Werbung enthält, sondern auch relevante und interessante Informationen für die Kunden, wie Termine oder Neuigkeiten aus dem Unternehmen. Zum Beispiel können im Newsletter auch neue Produkte vorgestellt, Tipps und Tricks gegeben oder hilfreiche Artikel verlinkt werden. Oft geht der Newsletter auch auf personenbezogene Daten, wie Namen oder Geburtstag ein. Auf diese Weise bietet der Newsletter Mehrwert und hält die Kunden auf dem Laufenden.

Newsletter oder E-Mail Marketing?

Obwohl sich die Begriffe E-Mail Marketing und Newsletter ihrer Bedeutung überschneiden, gibt es einige wesentliche Unterschiede. Der Newsletter hat im Gegensatz zum E-Mail Marketing ein einheitliches Design oder Layout.

Auch wird der Newsletter in vorgegebenen, regelmäßigen Zeitintervallen geschickt, zum Beispiel täglich, wöchentlich oder monatlich, während klassisches E-Mail Marketing in unregelmäßigen Abständen verschickt wird. Zusätzlich enthält E-Mail Marketing, anders als der Newsletter, weniger Informationen als reine Werbung.

Was sind die Vorteile eines Newsletters?

Ein weiterer Vorteil von Newslettern ist, dass sie eine direkte Verbindung zu den Kunden herstellen. Durch den regelmäßigen Kontakt bleibt das Unternehmen in Erinnerung und es entsteht ein persönlicher Bezug. Dies kann dazu beitragen, dass sich die Kunden dem Unternehmen verbunden fühlen und dadurch loyaler werden.

Zusätzlich bietet der Newsletter die Möglichkeit, gezielt Angebote und Aktionen an die Kunden zu senden, die auf deren Interessen und Bedürfnisse abgestimmt sind. Durch personalisierte Angebote kann das Unternehmen zeigen, dass es die Kunden wertschätzt und ihnen einen Mehrwert bieten möchte.

Ebenso ist der Newsletter eine kostengünstige Option um den Kunden zu binden oder um generell zu werben. Es können viel mehr Kunden erreicht werden und man spart auch an Kosten, die beispielsweise bei einem Briefverkehr anfallen würden.

Dennoch ist überaus wichtig ein ausgeglichenes Maß an Werbung aber auch Informationen im Newsletter abzubilden. Die Gefahr ist groß, dass Kunden den Newsletter mit zu viel Werbung als nervig empfinden und somit diesen wieder deabbonieren oder in den Spam-Ordner schieben.

Was ist ein Zustimmungsverfahren?

Achtung: ein Newsletter darf nicht einfach ohne deren Zustimmung an die Kunden geschickt werden. Da ungewollt zugesendete Werbung als Belästigung gilt und mit Geldstrafen oder ähnlichen Verfahren geahndet wird.

Deshalb ist es in Deutschland Pflicht bei der Nutzung dieses E-Mail Marketings ein Zustimmungsverfahren, das Double Opt-in, zu verwenden. Hier abbonieren die Kunden zuvor den Newsletter und müssen aber noch zusätzlich das Abbonement mit einer weiteren E-Mail bestätigen. Nun befindet sich der Kunde in der Verteilerliste und erhält regemäßig die Newsletter des Unternehmens.

Fazit: Newsletter als lohnenswerte Marketing-Strategie

Insgesamt bietet der Einsatz von Newslettern eine gute Möglichkeit, Kunden zu binden und ihnen Mehrwert zu bieten. Dabei ist es wichtig, dass der Newsletter regelmäßig versandt wird und interessante und relevante Informationen enthält, um von dem Kunden nicht als nervig wahrgenommen zu werden. Außerdem muss die rechtliche Grundlage des Double Opt-in stimmen. Mit einem Newsletter kann das Unternehmen so die Kundenbindung stärken und die Loyalität der Kunden erhöhen.

Zusammenfassung:

  1. Es hilft dabei, die Marke bekannter zu machen und die Kundenbindung zu stärken. Ein regelmäßiger Newsletter hilft dabei, dass sich die Kunden mit dem Unternehmen verbunden fühlen und dieses in guter Erinnerung behalten.
  2. Es ermöglicht das Targeting von Marketingaktivitäten. Newsletter können gezielt an bestimmte Zielgruppen versendet werden, was dazu beitragen kann, dass die Marketingaktivitäten des Unternehmens effektiver werden.
  3. Es bietet die Möglichkeit, über Neuigkeiten und Angebote zu informieren. Ein Newsletter ist eine gute Möglichkeit, um die Kunden über Neuigkeiten und Angebote des Unternehmens zu informieren.
  4. Es ermöglicht das Sammeln von Feedback und die Pflege von Kundenbeziehungen. Ein Newsletter bietet auch die Möglichkeit, Feedback von den Kunden zu sammeln und die Beziehungen zu diesen zu pflegen.
  5. Es kann dazu beitragen, den Traffic auf der Website des Unternehmens zu erhöhen. Wenn der Newsletter auf die Website des Unternehmens verlinkt, kann dies dazu beitragen, den Traffic auf der Website zu erhöhen.

Die richtige Zielgruppe für mein Unternehmen finden

Zielgruppendefinition und die Arbeit mit dieser

Um überhaupt konkurrenzfähig auf dem Markt zu sein, stellt sich jeder Unternehmer einige Fragen: Wer ist mein Kunde? Was möchte mein Kunde von mir und wie kann ich am besten auf die Bedürfnisse des Kunden eingehen? Mit einigen diesen Fragen finden wir die Zielgruppe unseres Geschäfts. Für gerade junge Unternehmen, die neu in ein Business einsteigen wollen, ist die Frage nach der Zielgruppe nicht zu unterschätzen. Aber auch erfahreneren Betrieben ist es zu empfehlen, sich regelmäßig mit Zielgruppendefinition zu beschäftigen.

Doch was ist eine Zielgruppe? Wie finde ich meine Zielgruppe und wie kommuniziere ich mit dieser? Diese Fragen haben auch wir uns gestellt und sind auf folgende Antworten gestoßen.

Was ist eine Zielgruppe?

Grundlegend gesagt ist die Zielgruppe die Schnittmenge an Personen, die für das Erreichen unserer Zielsetzung relevant ist. Mit verschiedenen Marketingtechniken versuchen wir diese Personen anzusprechen. Ein wichtiger Leitsatz ist also: Der Mensch ist das Ziel. Daraus folgt, dass nicht nur das Marketing auf die Zielgruppe abgestimmt wird; im Vorfeld muss bereits das Angebot für die Zielgruppe optimiert sein. Die Zielgruppendefinition geht somit Hand in Hand mit der Firmenidentität.

Generell ist für den Leitsatz „Der Mensch ist das Ziel“ wichtig, die Zielgruppe auf Augenhöhe anzusprechen. Den Menschen direkt zu adressieren und ihn ins Boot zu holen. Darauf kommen wir später nochmal zurück.

Wie vermeide ich Fehler bei der Zielgruppenfindung?

Einer der häufigsten Fehler bei der Zielgruppendefinition ist, dass das Marketing grundlegend in falsche Richtungen läuft. Beispiel: Unser Unternehmen produziert Babynahrung. Es wäre ein fataler Fehler nun unsere gesamte Marketingstrategie auf einen Anfang zwanzigjährigen, alleinstehenden Mann auszulegen. Das Problem liegt auf der Hand: Zielgruppe verfehlt! Das Marketing läuft in eine falsche Richtung. Umso wichtiger ist die richtige und bewusste Auseinandersetzung mit der eigenen Zielgruppe.

Wir sind uns einig, dass eine Zielgruppendefinition notwendig ist, wenn unser Unternehmen am Anfang steht. Wir sind neu in der Branche und haben uns (im Optimalfall) vor Gründung mit unserer Zielgruppe auseinandergesetzt, um diese perfekt anzusprechen.

Was aber auch nicht zu unterschätzen ist, sind die Veränderungen innerhalb der Zielgruppe. Besonders bei Unternehmen, die schon länger am Markt sind, ist es wichtig, regelmäßig die Zielgruppe genaustens zu betrachten. Gab es Veränderungen? Wer ist mein Kunde? Wie kann ich meinen Kunden noch besser ansprechen?

Wie unterscheide ich Zielgruppen?

Um verschiedene Zielgruppen zu visualiseren, erstellt man sogenannte Personas. Eine Persona ist eine ausgedachte, imaginäre Person, die unsere perfekte Zielgruppe widerspiegelt. Hier unterscheidet man dann zwischen verschiedenen Merkmalen.

Demografische Merkmale: Hier betrachten wir Merkmale wie Alter, Geschlecht, Wohnort, Bildung, Beruf, Familienstand und Einkommen.

Werte: Das Thema Werte ist besonders wichtig für die Sympathie mit dem Kunden. Wir fragen uns also: Welche Wertvorstellungen verfolgt unser potentieller Kunde? Wie wollen wir uns präsentieren? Mit welchen Werte wollen wir in Verbindung gebracht werden?

Liegt unserer Zielgruppe bspw. der Umweltschutz am Herzen, wäre es förderlich sich zur Aufgabe zu machen CO2 neutraler zu produzieren. So vermittelt man der Zielgruppe die gleichen Werte und macht sich als Unternehmen sympathischer. Gemeinsame Werte sind somit ein grundlegender Baustein für eine langfristige Kundenbeziehung.

Bedürfnisse: Was benötigt mein potentieller Kunde? Wie kann ich ihm helfen seine Bedürfnisse zu befriedigen?

Interessen: Wofür interessiert sich mein Kunde? Welche Informationen kann ich der Zielgruppe liefern?

Welche Fragen kann ich stellen?

Während einer Zielgruppendefinition stellt man hauptsächlich die Frage: Für wen ist mein Produkt das richtige?

Um diese Frage zu beantworten, lohnt es sich, sie in kleiner Fragestellungen zu gliedern. Einige dieser Frageformen, die wir für sinnvoll halten, haben wir hier für dich aufgeführt.

  • Welche Wünsche, Träume oder Ziele (Bedürfnisse) hat dein Kunde?
  • Besteht Sympathie? Möchtest du mit diesem Menschen zusammenarbeiten?
  • Gefällt dem Kunden, deine Art zu arbeiten? Gefällt dir seine Art zu arbeiten?
  • Vereint der Kunde mit deiner Firma ähnliche Werte?
  • Welche Ressourcen hat oder fehlen dem Kunden?
  • Welche Probleme oder Fragen begegnen dem Kunden?
  • Wie kannst du dich von der Konkurrenz abgrenzen?
  • Welche herausstechenden Merkmale haben deine Kunden?
  • Was hast du mit dem Kunden gemeinsam? Wodurch unterscheiden ihr euch?

Gibt es Unterschiede bei B2C und B2B für die Zielgruppendefinition?

In jedem Fall sollte bei der Identifikation der Zielgruppe das Konzept des eigenen Vorhabens mit einbezogen werden. Wir beschäftigen uns also abermals mit der Frage: Wer ist mein Kunde?

Bedient man hauptsächlich Privatpersonen, handelt es sich hierbei um ein B2C-Konzept. B2C steht für Business-to-Consumer, was „von Firma zum Konsumenten“ bedeutet. Unser Kunde ist der direkte Konsument.

Wenn man sich als Unternehmer auf den Verkauf von Gütern oder Dienstleistungen an andere Unternehmen beschränkt hat, spricht man von einem B2B-Konzept. Das ist die Abkürzung für Business-to-Business und lässt sich mit „von Firma zu Firma“ übersetzen. Der Kunde ist also eine andere Firma.

Wenn wir uns bewusst sind, welches der beiden Konzepte wir mit unserer Firma verfolgen, fällt es uns leichter, die Zielgruppe einzuordnen. Dennoch sind für B2C und B2B unterschiedliche Fragestellungen erforderlich. Betrachtet man ein konsumentenfokussiertes Unternehmen sind neben psychografischen Kriterien (also Werte, Bedürfnisse, etc.) auch Themen wie Konsumverhalten und Konsumbeeinflussung wichtig. Wie konsumiert der Kunde? Wie kann ich ihn bei seinem Konsum beeinflussen? Währenddessen sind für ein Unternehmen, das B2B verfolgt, organisatorische und ökonomische Merkmale des Käuferunternehmens von Bedeutung. Zusätzlich betrachten wir hier das Kaufverhalten des Kunden und ebenso die personenbezogenen Merkmale des Leiters des Unternehmens.

Wie kann ich meine Zielgruppe präziser definieren?

Generell gilt für eine gelungene Zielgruppendefinition so genau wie möglich vorzugehen. Hierbei ist aber die Gefahr groß sich in Details zu verlieren. Es herrscht also ein schmaler Grat zwischen zu oberflächlich und zu ausführlich. Um in der Definition differenziert zu sein, ist es trotzdem wichtig, kleinschrittig vorzugehen und am besten so viele Merkmale wie möglich einfließen zu lassen. Diese Fragen unterstützen dich bei der Präzisierung:

  • Wie kann ich noch konkreter, genauer werden?
  • Wie kann ich noch kleinschrittiger denken?
  • Wie kann ich meine Zielgruppe noch gezielter suchen?
  • Ist meine Zielgruppe in Segmente geteilt?

Fazit: Communication is Key!

Nun haben wir uns mit vielen verschiedenen Möglichkeiten beschäftigt, wie man seine Zielgruppe findet und wie man am besten mit ihr umgeht. Wir wissen nun, wie wichtig die richtige Zielgruppe für das gesamte Unternehmen ist und welche Optionen es gibt, um sie so konkret wie möglich zu definieren. Dennoch darf eines nicht vergessen werden: Kopfzerbrechen mit theoretischem Wissen und Prognosen sind sinnfrei, wenn kein Kontakt zu potentiellen oder bereits gewonnen Kunden besteht. Die Kommunikation, sowohl mit der Zielgruppe als auch mit außenstehenden Dritten ist unumgänglich, um mehr über diese zu erfahren. Wertvolle Tools hierfür sind:

  • Umfragen
  • aktives Zuhören
  • Austausch mit Kollegen und Konkurrenz
  • Reaktionen der Kunden

Wir hoffen, wir konnten dir mit diesem Beitrag weiterhelfen, deine Idee noch besser zu vermarkten und die richtigen Menschen dafür zu begeistern. Wenn du weitere Hilfe zu diesem Thema benötigst, melde dich gerne über das Kontaktformular bei uns. Wir freuen uns auf einen unverbindlichen Austausch mit dir.

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